Was ist eigentlich mit der Unterseite des Gartenhäuschens?

Wer einen Garten besitzt, wird darauf ein kleines Gebäude haben. Sei es eine einfache Gartenlaube, ein Schuppen oder ein komfortabler Bungalow. Diesen Gebäuden ist es eigen, dass sie im Normalfall ohne Keller gebaut werden. Dieser macht nur Kosten und ist im Garten auch unnötig.

Wer so ein Gebäude neu errichtet, wird hier, wie es heute üblich ist, eine Bodenplatte installieren. Auf dieser wird dann das Gebäude gebaut. Vielerorts sind die Gartenhäuschen jedoch schon alt und betagt. In früherer Zeit war das Prinzip der Bodenplatte nicht üblich.

Meist wurde, wenn überhaupt, ein Streifenfundament gegossen. Oder auch auf dieses verzichtet und lediglich Gründungsbalken auf die Erde gelegt. Ohne jeden Feuchteschutz von unten. Und selbst wenn ein Feuchteschutz aus einfachen Materialien eingerichtet wurde, die Jahrzehnte haben ihn mit Sicherheit vernichtet. Deshalb haben viele ältere Gartenhäuschen das Problem der Feuchtigkeit von unten.

Macht Sanierung Sinn?

Wer im Besitz eines solchen alten Gartenhäuschens ist, wird sich irgendwann überlegen müssen, ob sich eine Sanierung der bestehenden Bausubstanz überhaupt noch lohnt. Spätestens dann, wenn die Stützbalken abgefault sind, die das Dach halten, ist mit seiner Sanierung nichts mehr zu machen. Dann muss ein Neubau her. Dieser wird dann zweckmäßigerweise mit einer Bodenplatte errichtet. Entscheidet sich der Besitzer doch für eine Sanierung, gibt es heutzutage bautechnische Verfahren, die einen Austausch der Gründungsbalken auch bei bestehendem Objekt ermöglichen. Inwieweit das finanziell sinnvoll ist, muss der Besitzer selbst entscheiden.

Auf den Sockel achtgeben

Auch Konstruktionen mit Bodenplatte sind nicht frei von Feuchtigkeit aus dem Erdreich. Aus diesem Grunde muss zwischen der Platte und dem Aufbau eine fachgerechte Wasserabdichtung erfolgen. Doch diese Häuser sind weiteren Wassergefahren ausgesetzt. Auch wenn es unwahrscheinlich erscheint, das Spritzwasser vom Regen kann ein ganzes Haus zerstören.

Wenn die Entwässerung des Daches ordentlich funktioniert, der Schutz vor Bodenfeuchte intakt ist, kann dennoch das Spritzwasser, nicht nur von einem Schlagregen, in den Sockelbereich des Hauses gelangen. Insbesondere dann, wenn rund um das Haus, bis an den Sockel heran, Steine oder Beton verarbeitet wurden. Dann spritzen die Tropfen von diesen festen Flächen hoch in den Sockelbereich. Deshalb muss dieser besonders abgedichtet sein.

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