Der diskrete Komposthaufen

Komposthaufen sind eine gute Sache, können in Städten aber auch für Unmut unter Nachbarn sorgen, denn geruchsfrei sind sie natürlich nicht. Es gibt aber auch Kompost, der nicht riecht und so das weitere Zusammenleben mit einem Nachbarn völlig entspannt ist.

Natürlich sollte Kompost nicht auf einer Terrasse oder einem Balkon angelegt werden und es ist auch natürlich so, dass der Nachbar im Vorfeld eingeweiht wird und das sich jeder die größte Mühe geben muss um ihn nicht zu beeinträchtigen.

Pflege vermeidet Geruchsbildung

Es ist muss nicht zwangsläufig der Fall sein, das ein Komposthaufen anfängt Gerüche abzugeben. Es gibt einige Dinge die beachtet werden sollten, dann gibt es auch keinen Streit mit dem Nachbarn. Als erstes spielt es auch eine Rolle, wo der Kompost gelagert werden soll, hier sollte ein gewisser Abstand zum Nachbar Grundstück eingehalten werden.

Wer seinen Kompost richtig anlegen will, sollte für einen guten Untergrund sorgen, damit Feuchtigkeit ablaufen kann, denn das verursacht die meisten schlechten Gerüche. Modriges oder sogar faulendes Wasser kann bis weilen noch Meter weit gerochen werden. Weiterhin sollten die Luftschlitze nicht zu eng sein und auch das Material, das auf den Kompost kommen soll, sollte nicht zu nass und zu dicht gelegt werden.

Der gesamte Inhalt muss bisweilen und ausreichend umgewälzt werden, wird dieser Vorgang versäumt, kann mit einer stärkeren Geruchs- Bildung gerechnet werden. Auch die Auswahl der Dinge, die auf den Kompost sollen, muss systematisch ausgeführt werden, denn nicht alles was Abfall ist kann auch auf den Kompost.
Viele werfen alle Küchenabfälle unsortiert auf den Kompost, das es dann anfängt zu stinken ist kein Wunder. Lebensmittel, die schon angefangen haben zu schimmeln oder die mit Schädlingen besetzt sind, haben auf dem Kompost nichts verloren. Genauso gehört auch kein Unkraut darauf, welches Samen wirft, denn das würde sich mehr vermehren als im Freiland.

Bei Geruch lüften

Auch wenn alles getan wurde, damit es nicht anfängt zu stinken, kommt es in Ausnahmefällen vor, dass das der Fall ist. Handelt derjenige dann schnell, kann schlimmeres verhindert werden. Wichtig ist, dass zeitnah eine Durchlüftung stattfindet.
Dazu muss der gesamte Haufen gründlich und sorgfältig umgewälzt werden und es kann auch nicht schaden, dass er mit trockenem Strukturmaterial angereichert wird. Das sind zum Beispiel Stroh oder Häckselabfälle, die bestens dafür geeignet sind.

Der ganze Haufen sollte anschließend mit Rinden Mulch oder einfacher Erde abgedeckt werden, somit ist eine Geruchsbildung bestens abgewendet worden. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass keine Nässe mehr an den Kompost kommt, sonst beginnt das ganze Prozedere von neuem.

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