Das Gartenhäuschen – vielfältig nutzbar

Auf vielen Grundstücken mit Neubauten sieht man immer häufiger Gartenhäuser stehen. Diese kleinen Häuschen eignen sich bestens zum Unterbringen von Fahrrädern oder Gartenwerkzeugen. Im Winter können darin auch Pflanzen untergebracht werden. Der Bau eines Gartenhauses wird zudem durch unterschiedliche Bausätze vereinfacht. Trotzdem gibt es dabei noch einiges beim Bau und Schutz des Gartenhauses zusätzlich noch zu beachten, um lange Freude daran zu haben. Denn werden Fehler beim Bau gemacht, können diese später teuer werden.

Genehmigung für Bau – Wandstärke des Hauses

Vor dem Aussuchen des passenden Gartenhauses sollte man sich im Vorfeld erkundigen, ob eine Genehmigung für den Bau notwendig ist. In manchen Bundesländern benötigt man, abhängig von Größe, Standort und Nutzung eine gesonderte Baugenehmigung. Dabei kann man sich der Landesbauordnung bedienen. Auch ein Nachfragen beim zuständigen Bauamt der Gemeinde schafft Klarheit, ob es dort noch zusätzliche Auflagen gibt. Da Gartenhäuser meist am Rand des Grundstückes aufgestellt werden, sollte man auch mit seinem Nachbarn Rücksprache halten, um Streitigkeiten zu vermeiden.

Je nach Verwendung und Standort ist die richtige Wandstärke des Häuschens zu wählen. Standardmäßig werden die meisten Blockbohlen Gartenhäuser mit einer Wandstärke zwischen 18 und 100 Millimeter angeboten. Für einen Geräteschuppen genügt eine Stärke von 19 Millimeter. Soll das Haus als Partyraum mit Freunden genutzt werden, sollte die Wandstärke mindestens 40 Millimeter betragen.

Bau und Fundament

Je nach Bodenbeschaffenheit kann das Fundament gewählt werden. Bei weichen oder sandigen Böden eignet sich eine Betonplatte. Auf festem und Ebenen Untergrund genügen auch Gehwegplatten oder ein Streifenfundament. Dabei gilt, dass die unterste Holzschwelle oder die Pfosten, nicht im Erdreich sind und gegen aufsteigende Nässe geschützt sind. Als Sperrschicht kann auch eine Teerpappe verwendet werden.

Für ein Fundament aus Gehwegplatten, hebt man zunächst etwa 25 Zentimeter vom Boden aus. Diese Grube muss mit grobem Kiesel ausgefüllt werden. Um das verrutschen von Platten zu verhindern, wird noch eine Schicht feiner Sand auf den groben Kiesel verteilt und geebnet, wie auch verdichtet. Nun können die Platten eingebettet werden.

Der Aufbau von Fertig Gartenhäusern ist simpel. Dies funktioniert nach dem Steckprinzip. Je nach Dicke der Bohlen, greifen ein bis drei Nuten ineinander, was das Haus gleichzeitig auch Abdichtet, selbst wenn es sich noch absetzt. Dies ist nämlich ein großes Problem von Gartenhäusern. Durch Feuchtigkeit kann das Holz aufquillen. Um einem späteren klemmen der Türen entgegen zu wirken, sollte beim Bau nach oben hin einige Zentimeter Platz gelassen werden, sodass das Material Spielraum hat.

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